Christiane Maiwald (Helmut Zierl) ist eine Perle - eine Sekretärin, von der jeder Chef träumt. Seitdem Christiane für „Spiele König“ arbeitet, geht nichts mehr schief, alles läuft wie am Schnürchen. Kurz: Firmenchef König (Edgar Bessen) fühlt sich wie im Paradies - mindestens einmal in der Woche dankt er dem lieben Gott für den Segen auf (den zugegeben etwas stämmigen) zwei Beinen. Christianes Make-up ist immer eine Spur zu dick, die Kleider etwas aus der Mode - aber wen stört das schon!? Sie ist eine wunderbare Kollegin und hilft auch bei kniffligsten Problemen aus der Patsche. Christiane Maiwald hat nur einen Fehler. Einen klitzekleinen Makel. Christiane heißt in Wirklichkeit Kristian und ist ... ein Mann.
Die wundersame Frau-Werdung des Kristian Schilling ist schnell erzählt: Nach 15 Jahren als Produktionsmanager in der Software-Industrie schmeißt Kristian plötzlich das Handtuch und will sich beruflich neu orientieren. Was er bei seinem vorschnellen Entschluss nicht bedacht hat: Mit 43 Jahren ist man als Kreativer schon zu alt für den Arbeitsmarkt. Jedes Vorstellungsgespräch endet mit dem lakonischen Satz: „Tja, wenn sie eine gute Chefsekretärin wüssten, die würden wir sofort einstellen.“
Kurzentschlossen greift Kristian zu Lippenstift, Perücke und Rock und stöckelt auf Pfennigabsätzen ins neue Leben.
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Länge in min: 90' (Pilot) und 9 x 46' (Serie)