Der katholische Pfarrer Conrad Fenninger (Harald Krassnitzer) ist in seiner Gemeinde beliebt und wohl angesehen. Er kennt die Sorgen und Nöte seiner „Schäfchen“ und versucht zu helfen wo er kann. Die Menschen fühlen, dass er es ernst mit Ihnen meint und kommen gerne in seine Messen. Bereits seine Vorfahren waren Kirchenmänner und als er als junger Mann vor der Berufsentscheidung stand, war für seine Mutter ganz klar, dass er natürlich den Kirchenweg einschlägt. Das Thema eigene Familie musste deshalb im Dunkel bleiben. Denn tatsächlich hat Conrad mit seiner Jugendliebe Dr. Karin Wagner (Karoline Eichhorn), die in einem katholischen Krankenhaus in der Nähe arbeitet, zwei Kinder. Keiner weiß jedoch davon, bis die ganze Sache plötzlich ans Tageslicht kommt. Und zwar ins Rollen gebracht durch Georg Wagner (Christopher Reinhardt), Karins ältestem Sohn. Er beichtet Conrad, den er als spirituelles Vorbild und als väterlichen Mentor schätzt, seinen Plan, Priester zu werden. Karin ist außer sich, als sie davon erfährt. Sie möchte für ihren Sohn ein besseres Leben, ohne Lügen und Versteckspiel und deshalb nötigt sie Conrad dazu, Georg die Wahrheit zu gestehen: Er ist sein leiblicher Vater und der Vater seiner kleinen Schwester Marie. Für Georg bricht eine Welt zusammen, er reagiert mit totaler Rebellion gegen Conrad und sucht Zuflucht hinter den Mauern des Priesterseminars. Marie und Conrad wird bald klar, dass ihr bisheriges Leben vorbei ist. Marie leidet unter den Auseinandersetzungen und verliert ihre Stimme. Conrad ist jetzt mit der größten Entscheidung seines Lebens konfrontiert: Entweder er steht offen zu seiner Verantwortung als Vater und stellt sich der Wahrheit oder er versucht diese weiter unter Verschluss zu halten und seine Gemeinde voran zu stellen…
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